Lista completă a publicaţiilor

Cimitirul „scitic” de la Ciumbrud (partea de IV-a)

  • Subiect: Der „skythische" Friedhof von Ciumbrud (IV) Schmuck- und Luxusgegenstände. a) Von Luxusgegenstände sind die Spiegel vom „griechisch-pontischen" Typ erwähnenswert; es sind Einzelfunde (aus Frauengraben, die entweder vor oder nach den systematischen Grabungen zerstört wurden); von verschiedener Grösse, mit Eingriffen, stellen sie einen alten Typ dar. der sich vollkommen in den Rahmen der materiellen Kultur skythischer Herkunft aus Siebenbürgen oder den östlichen Nachbargebieten einfügt und ungefăhr in das 6.Jh.v.u.Z. angesetzt werden kann. b) Fur die Fragmente entweder eines Bronzebandes zum Zusammenhalten des I-Iaares auf dem Scheitel (?) oder eines Torques (?), bestehend aus einem gewundenen Bronzedraht und zwei Seitenplatten, kennt man Einsprechungen in den Karpaten und Donaugebieten; doch kann das Stilck sowohl vom typologischen als auch vom utilitaren Gesichtspunkt mit einigen verwandten Exemplaren m1s dem Friedhof von Anańino, sowie mit Einzelfunden arus dem Nordkaukasus und der Terek-Gegend in Verbindung gebracht werden. c) Ilie Schläfenringe mit kegelförmigen Enden, die wir häufig in den „skythischen" Friedhofen Siebenbürgens begegnen, sind nicht gerade identisch mit denen aus der Theißebene, aus Nordungarn und der Südslowakei. Wahrend die bis jetzt aus Siebenbürgen bekannten Exemplare im allgemeinen einen Durchmesser von liber 5 cm und einfach kegelförmige und - von der Kegelbasis gemessen - ziemlich kurze Enden aufweisen, haben die aus den obengenannten Gebieten stammenden Schläfenringe, mit wenigen Ausnahmen, einen viel kleineren Durchmesser, hingegen längere, oft zugespitzte Kegel. Nicht nur einmal sind die einfachen Kegel durch Tier-, vor allem Schlangenköpfe ersetzt. Solche Schläfenringe sind nicht nur aus dem Karpaten-Donauraum bekannt, sondern auch aus Gebieten im Osten Rumäniens. In den H C - Komplexen aus der Zeit vor der Ankunft der „skythischen" Bevölkerung in Siebenbürgen fehlen sie vollkommen. Sie gehörten vermutlich zu den Zöpfen, einer bei vielen Volkern der eurasiatischen Steppen beliebten Haartracht. d) Die Bronzeapplike in Rosettenform besteht aus einem Mittelkreis, von dem aus vier Speichen sich radförmig verbreiten; sie hat Entsprechungen sowohl în anderen „skythischen" Funden in Siebenbürgen, als auch im europaischen Teil der Sowjetunion (în der Gegend von Perm usw.). e-h) Der Bronzegegenstand in Form eines Fusschens, die Spange oder Haarnadel aus Bronze mit halbkugeligen, unverzerrten Knopf und gedrehter Nadel, die einfachen, zylindrischen Bronzearmreifen mit offenen, unverzierten Enden, die kleinen Appliken aus Bronzedraht, ein, kleines Muschelhalsband, sowie die kleinen Perlen aus Glaspaste und eine Perle aus Eisen in Melonenform haben gleichfalls vollkommene Entsprechungen in den ,.skythischen" Friedhofen in Siebenbürgen und im europäischen Teil der Sowjetunion, besonders in der Dnjepergegend und im Nordkaukasus.
  • Limba de redactare: română (şi un rezumat în germană)
  • Secţiunea: Studii şi materiale
  • Vezi publicația: Acta Musei Napocensis: ActaMN
  • Editura: Muzeul de Istorie Cluj
  • Loc publicare: Cluj-Napoca
  • Anul publicaţiei: 1969
  • Referinţă bibliografică pentru nr. revistă: VI; anul 1969
  • Paginaţia: 47-65
  • Navigare în nr. revistă:  |<  <  5 / 58   >  >|


Publicația Realizatori Publicată de Contributori Domenii Tip Nr. volume