Descoperiri de bronzuri la Tîrgu-Lăpuş

  • Subiect: In der Sammlung Dr. F. Floth aus Beclean, die z. Z. im Nationalmuseum in Budapest aufbewahrt wird, befanden sich neun Bronzestückc, worüber vorausgesetzt wurde, dass sie in der Ortschaft Târgu Lăpuş (Bz. Maramureş) entdeckt wurden. Unter diesen Stücken können sechs mit Bestimmtheit identifiziert werden: zwei Kugelknaufäxte (Abb. 1, l-2), eine fragmentarische Nackenscheibenaxt vom Typ B3 Variante Cehăluţ (Abb. l, 4), ein beschädigtes Tüllenbeil mit sechseckigem Querschnitt (Abb. 1, 5), ein Tüllenbeil mit geradem, verdicktem Rand und ovalem Querschnitt (Abb. 1, 6), einen offenen, unverzierten Armring (Abb. l, 7). Dazu kommt noch ein Stück hinzu, das heute verloren gegangen ist und dessen Form auf Grund der Abbildung in ArchErt 15, 1895, S. 192 festgestellt wurde. Es handelt sich um eine Schaftlochaxt vom Typ Ungureni-Dragomireşti, Variante Dragomireşti, L. 9,5 cm (Abb. l, 3). Aus Mangel an einer detaillierten Beschreibung, ist es unmöglich zu präzisieren, welche Sicheln der Sammlung Floth in Târgu Lăpuş erschienen sind. Die Kugelknaufäxte, die Schaftlochaxt, das Nackenscheibenaxtfragment, das Tüllenbeil Abb. 1, 5 sowie auch wahrscheinlich die Sicheln werden in die Stufe Spätbronzezeit 2 datiert. Sie gehören angeblich zwei Depots an: Târgu Lăpuş 1 (die Kugelknaufäxte und die Schaftlochaxt) und Târgu Lăpuş II (das Nackenscheibenaxtfragmcnt, das Tüllenbeil und die Sicheln). Beide werden dem Typ Uriu-Opalyi zugeschrieben. Das sogenannte Depot Târgu Lăpuş III, worüber mehrere Verfasser (Roska, Mozsolics, Petrescu-Dîmboviţa) berichtet haben, existiert eigentlich nicht. Der Armring Abb. 1, 7 und das Tüllenbeil Abb. 1, 6, die als Teile dieses vermutlichen Depots betrachtet wurden, stellen in Wirklichkeit Einzelfunde dar. Ebenfalls existiert das sogenannte Depot "Someş", das von Vulpe und Hansen angeführt wurde, nicht (die vollständig erhaltene Nackenscheibenaxt stammt aus Căianu Mic (Bz. Bistriţa-Năsăud), eines der Nackenscheibenaxtfragmente und die Kugelknaufaxt aus Târgu Lăpuş, die anderen zwei Axtfragmente haben unbekannte Fundorte).
  • Limba de redactare: română, germană
  • Vezi publicația: Revista Bistriţei
  • Editura: Accent
  • Loc publicare: Cluj-Napoca
  • Anul publicaţiei: 2001
  • Referinţă bibliografică pentru nr. revistă: XV; anul 2001
  • Paginaţia: 33-38
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